Nachsorgeprojekt Chance / Eltern-Kind-Projekt Chance

Nachsorgeprojekt Chance

Dieses Projekt richtet sich an Inhaftierte ohne Bewährungshelfer bei Endstrafe oder vorzeitiger Entlassung. Die Betreuung setzt in der Entlassungsphase ein und wird am Entlassungsort weitergeführt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten lebenspraktische Hilfen in den zentralen Lebens- und Problembereichen:

  • Arbeit
  • Wohnung
  • Geld/Schulden
  • Gesundheit/Sucht
  • Gestaltung sozialer Beziehungen
  • Freizeit

Auf diese Weise soll das “Entlassungsloch” vermieden werden. Das Besondere an diesem Projekt ist der nahtlose Übergang zwischen Vollzug und Nachsorge sowie die Freiwilligkeit der Klienten.

Ansprechpartnerin:

Annette Stelzer (0621/1567353, stelzer@bezirksverein-mannheim.de)


Eltern-Kind-Projekt Chance

Von den Folgen einer Haftstrafe sind auch die Familien inhaftierter Menschen direkt mitbetroffen. Die ganze Familie steht vor einer völlig neuen Situation, die nicht selten auch existenzielle Nöte mit sich bringt.

„Wie erkläre ich meinem Kind, wo der Vater/die Mutter ist?“

„Wie geht es weiter – auch nach Beendigung der Haftstrafe?“

„Wer unterstützt bei der Beantragung von Sozialleistungen?“

Im Eltern-Kind-Projekt Chance stehen Bedürfnisse von Kindern und Familienangehörigen inhaftierter Elternteile im Vordergrund. Wir bieten allgemeine Beratung und praktische Hilfen für betroffene Familien an. Die Teilnahme am Eltern-Kind-Projekt ist kostenlos und freiwillig.

Wer kann die Hilfe in Anspruch nehmen?

  • Kinder oder Partner von Inhaftierten, die Unterstützung wünschen
  • Inhaftierte in Baden-Württemberg, die die Beziehung zu ihrem Kind klären, aufrechterhalten und ggf. verbessern möchten

Flyer Elter-Kind-Projekt

Ansprechpartnerinnen:

Marie Nohn (0621/15699998, nohn@bezirksverein-mannheim.de)

Annette Stelzer (0621/1567353, stelzer@bezirksverein-mannheim.de)